Die Berliner Gedächtniskirche

Die Berliner Gedächtniskirche am Breitscheidt-Platz ist ein Ort der Gegensätze. Zum einen die Überreste der im Krieg indirekt fast vollständig zerstörten Kirche, von der heute nur noch das Portal übrig ist, auf der anderen Seite auf dem Platz arrangierte moderne Elemente der neuen Kirche, die in Berlin auch gerne Puderdose und Lippenstift genannt werden.

Ursprünglich wurde die Gedächtniskirche von Kaiser-Wilhelm II. für seinen Onkel Kaiser-Wilhelm I. erbaut. Auffällig ist, dass die weltliche Darstellung in Mosaiken und mamornen Wandtafeln aus viel hochwertigerem Material gefertigt wurden als die christlichen Darstellungen.

Der komplette Gegensatz zu den neuromantischen Überresten ist die 1961 fertiggestellte neue Kirche. Architektur und Ausstattung wirken eher nüchtern mit klaren, einfachen Formen. Viel Stahl, Beton und das blaue Glas erschaffen einen markanten Raum. Nach Innen und außen.

Hier das ganze noch mal als Video

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