#Brüssel – Wo man unbedingt Essen und wo man nicht unbedingt schlafen muss

#Brüssel – Wo man unbedingt Essen und wo man nicht unbedingt schlafen muss

Manchmal hab ich ja das vergnügen ein wenig durch Europa zu reisen um mein Know-How über die Webseite und die Produktdatenbank meines Arbeitgebers an meine Kollegen in den europäischen Niederlassungen weiter geben zu dürfen.

Nach London, Paris, Mailand und Zürich war nun Brüssel an der Reihe. 2 Tage habe ich mit den Kollegen in Belgien verbringen dürfen. Diese sind vor ein paar Wochen vom berühmt berüchtigen Stadtteil Molenbeek nach Zellik gezogen um dort nun in einem schicken Bürogebäude in einem Industiepark zu residieren.

Das Hotel – Waerboom –

Die Nacht habe ich in einem eigentlich sehr ansprechenden Hotel verbringen dürfen. Ansprechend aber irgendwie nur auf den ersten Blick, denn das Zimmer war irgenwie „belgisch“ – sehr klein.

Room 21 - Hotel Waerboom - Brusseles
Zimmer 21 im Hotel Waerboom in Brüssel – Klein aber fein

Wäre das Zimmer nicht gleichzeitig auch extrem hellhörig gewesen, es gäbe fast keinen Grund zur Klage. Denn auch das wirklich sehr schön gestaltete Bad war jetzt nicht so ganz auf mich ausgelegt. Statt einer Dusche erwartete mich ein wirklich sehr schöne Badewanne, die sich in das Konzept des Zimmers prima einfüge – leider auch in der Größe. Duschen wollte ich mangels Vorhang und Halterung aber nicht, auch um nicht den Boden zu ruinieren.

Badezimmer im Zimmer 21 im Hotel Waerboom in Brüssel
Badezimmer im Zimmer 21 im Hotel Waerboom in Brüssel

Alles keine großen Baustellen, wäre da nicht der Preis gewesen. 120€ pro Nacht fand ich für dieses Zimmer schon sehr üppig. Da habe ich selbst in Zürich für weniger Geld schon sehr viel mehr Komfort gehabt.

Das Essen – Ein Highlight im Vismet

Mein Kollege Wim hatte vorab gefragt ob ich gerne Fisch essen würde. Da ich zum einen gerne Fisch esse, zum anderen beim Thema Essen vor Allem sehr neugierig bin, war ich auf den Besuch im „besten Fischrestaurant der Stadt“ sehr gespannt. Ein paar Minuten nach Feierabend also mit dem Auto in die Stadt (an dem ein oder anderen Militärfahrzeug vorbei), vorab noch ein Bierchen (Westmalle) auf dem Place Sainte Caterine und dann direkt nach Öffnung (typisch Deutsch) ins Vismet.

Dieser Laden ist mehr als nur zu empfehlen. Wir haben uns als Vorspeise den Matrosen-Teller geteilt. Dieser enthielt

  • Hummer
  • Hummerscheren
  • Schnecken
  • Krabben
  • Austern

Und so sieht das ganze aus:

Matrosen
Matrosenteller im Vismet (Brüssel)

Als Hauptspeise gab es dann noch Petermännchen-Filet mit Muscheln und Tintenfisch. Auch das kann sich durchaus sehen lassen.

20160906_201854

Um es kurz zu machen. Das Essen im Vismet gehört zum Besten was ich in den letzten Jahren gegessen habe. Auch der Nachtisch (rote Früchte mit selbstgemachtem Vanilleeis) war nicht zu verachten. Im Glas hat sich zu dem Essen ein Chardonnay sehr gut gemacht.

Kommentar verfassen