Smart Home, sweet Home

Ich beschäftige mich ja schon seit ein paar Jahren mit Smart Home Geräten und Software sowohl im Open als auch im Closed Source Bereich (Homematic, fhem, CCU.io, DashUI) und hab schon eine ganze Menge probiert. Klar war für mich immer, dass Verbindungen nach außen nur dann möglich sein sollen, wenn ich das ganze kontrollieren kann. Auch wenn ich sonst ein Freund von Cloud-Diensten bin, hier war für mich eine Grenze.

Weiterer wichtiger Aspekt war für mich immer die Benutzerfreundlichkeit, oder wie man es in der „Szene“ liebevoll nennt, den WAF – Woman Acceptance Factor. Ist es beim fhem eher auf dem Level, dass nahezu sämtliche Funktion gescripted werden muss, Homematic von Haus aus einfach hässlich ist und CCU.io zwar vieles einfacher aber noch lange nicht simpel macht, ist es für mich kein Wunder, dass Smart Home noch nicht wirklich ein Massenprodukt ist.

Was die Jungs von Protonet machen mit ihrem Projekt ZOE eine ganze Menge richtig. Zum einen ist die Steuerung per Stimme sehr bequem, weil man nicht immer erst ein Device in die Hand und eine App starten muss, nur um das Licht zu schalten, zum anderen verzichtet ZOE auf die bei Google Nest oder Amazon Echo obligatorische Cloud-Anbindung.

Der Preis ist fair, das Produkt ist auch noch ästhetisch gelungen und spielt so ziemlich mit allen Sensoren und Aktoren die da draußen am Markt sind.

Mehr Infos und Funding-Möglichkeiten gibt es hier:

https://www.indiegogo.com/projects/protonet-zoe-smart-home-of-the-free#/

Ach ja, Marketing-Videos können die jetzt auch.

 

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