Erste Eindrücke von Beijing

Diese Stadt ist der Wahnsinn. So riesig, so anders und extrem vielfältig. Hier schießen riesige Hochhäuser mit funkelnden Glasfassaden in die höhe, und direkt daneben steht noch ein kleines verfallenes Häuschen in dem ein Imbiss zum Genuß chinesischer Spezialitäten einlädt. Direkt daneben ein McDonalds und KFC und in der nächsten Straße schon wieder uralte chinesiche Kultur. Beijing ist voller Gegensätze, und ganz anders als man es erwartet. Wenn man an Plätze wie The Place (mit dem „kleinen“ LCD-Aquarium“) vorbeigeht, dann stellt man sich die Frage, „ist die Volksrepublik China nicht eigentlich in kommunistisches Land“. Den Eindruck hat man hier gar nicht. Natürlich gibt es hier viele Menschen in Uniform und man bekommt auch an vielen Stellen mit, dass hier Abläufe staatlich geregelt sind. So werden für Beijing nur noch 20.000 KfZ-Neuzulassungen ermöglichst. Die Vergabe erfolgt im monatlichen Losverfahren. Erst wenn man eine Lizenz gewonnen hat, darf man ein Auto kaufen und anmelden. Vor Einführung des Gesetzes waren es 300.000 Neuanmeldungen im Monat, nur in Peking. Diese Stadt ist gigantisch groß. Am Flughafen fährt man vom Terminal zum Gepäckband mit einem Shuttlezug. 4 Minuten, und nicht gerade langsam.

Der Verkehr hier ist der die pure Anarchie. Selbst nach mehreren Taxi-Fahrten ist mir nicht klar, nach welchen Regeln hier gefahren wird. Scheinbar gibt es keine, und so wie die Kollgen von Volkswagen erzählen, hat Peking auch eine extrem hohe Unfallrate. Schadensnaufnahmen nach einem Blechschaden werden nach wohl nicht durch Fotos und Diskussionen sondern eher durch wüste Beschimpfungen und handfeste Schlägereien bereichert. Das führt natürlich auch dazu, dass der Verkehr auf einer Mehrspuren Hauptverkehrsader gerne zum Erliegen kommt, wenn ein Bus einen kleinen PKW ordnungsmäß gefaltet hat.

Bis Morgen

Euer Dirk

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